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Rosen

Auf dieser Seite geben wir Euch einen kleinen Einblick in die wunderbare Welt
der Alten/Historischen & Englischen Rosen:



ApfelroseWinterimpression Hagebutten

Unsere Liebe gehört den alten / historischen Rosen mit ihrem Charm und der Sanftmut, die sie ausstrahlen. Ich bin jedesmal fasziniert von der Ausstrahlungskraft jeder einzelner Rose. Ihre natürliche Wuchsform und diese wunderschönen Blütenformen wie auch Farben lassen uns jedesmal ins Schwärmen geraten....
In unseren Bestand befinden sich neben den historischen Rosen auch ein paar der beliebten Englischen Rosen sowie ein paar wenige Wildrosen und moderne Rosen.
Hier möchte wir Euch einen kleinen Einblick in die Welt der Alten Rosen geben. Alle abgebildeten Fotos stammen von Rosen aus unserem Garten.





Die Alba Rosen zählt mit zu den Ältesten Rosen, man vermutet, das sie bereits im alten Rom bekannt waren.
Sie zählen zu den winterhärtesten Rosen die es gibt. Sie haben eine Strauchartige Wuchsform, welche Ameliaeine Höhe von
1,5m bis 3m bekommen kann.
"Rosa alba" bedeutet so viel wie "weiße Rose". Der Name verrät schon, dass diese Rosenart in weiß oder in hellem rosa erblüht. Die Laubblätter sind graugrün und gerade dieser Kontrast zwischen Laub und heller Blütenfarbe strahlt einen besonderen Charm aus. Auch die dicht gefüllten, gut duftenden Blüten unterstützen das bezaubernde Flair der Alba Rosen. Dennoch gibt es auch hier ein paar wenige Sorten, welche nur halb gefüllte Blüten haben, wie
z. Bsp. die Rose “Suaveolens”.
In meinem Bestand befinden sich die Alba Rosen:
“Königin von Dänemark”, 
“Amelia”
“Great Maiden´s Blush”, vor 1550, rosa





Die Gallica-Rose, auch “Essig Rose” genannt, wächst wild in Laubwäldern und auf trockenen Wiesen in Mitteleuropa und Südeuropa und wurde schon von den Römern als Heilpflanze, zur Herstellung von Parfüm und Rosenessig in Plantagen angebaut. Als Heilpflanze wuchs sie in Klostergärten, später auch als Zierpflanze in privaten Gärten.
Sie hat einen aufrechten, strauchartigen Wuchs mit Höhen von bis 1,5 m. Ihre Laubblätter sind länglich, hellgrün, fünfzählig (selten auch dreizählig).
Sie ist einmalblühend im Juni. Ihre duftenden Blüten messen 5 bis 6 cm im Durchmesser und sind meist hellrot bis purpurfarbig.

Neben ihren schönen Aussehen und ihrem Duft wird sie auch für die Herstellung von Rosenöl, Rosenwasser, Rosenessig und ihre Blütenblätter als Tee genutzt. Der Auszug der Blüten wirkt adstringierend, was soviel bedeutet, wie “zusammenziehend” was zur Heilung im Mund- und Rachenbereich, zum Gurgeln und zur Behandlung von schlecht heilender Wunden verwendet werden kann.

Eine der ältesten bekannten Rosen dieser Gattung ist die “Officinalis” (Apothekerrose) - sie wurde bereits 1310 erwähnt & im 15. Jahrhundert war sie als “Red Rose of Lancaster” = das Symbol des Hauses Lancaster bekannt. Versicolor

Mein kleiner Rosengarten umfasst folgende Gallica Rosen:

“Officinalis”, magentarot, vor 1310
“Rosa Mundi / Versicolor”, etwa 1583, karmesinrot-weiß gestreift
“Charles de Mills”, vor 1811, purpur-karmesinrot
“Belle Isis”, 1845, hellrosa
“Duchesse de Montebello”, 1829, hellrosa
“Monteau de Eveque”
“Ornament de la Nature”
“Hippolyte”, Anfang 19. Jahrh., karminviolett
“Alain Blanchard”
“Belle de Crecy”, 1848, kirschrot-lila
“Victor Parmentier”
“Conditorium”, 1889, magentarot
“Päonienrose”
“Jenny Duval”, 19. Jahrh., purpurviolett





Die Gruppe der Damaszener-Rosen, Rosa × damascena, ist eine Zuchtform Rose3aus Kleinasien, welche bereits seit der Antike kultiviert wurde.
Damaszener-Rosen zeichnen sich besonders durch ihren schwerem, betörendem Duft aus.  In die europäischen Gärten gelangten sie im 13. Jahrhundert durch die Kreuzritter.
Neben den sommerblühenden Sorten, die vermutlich von der Rosa gallica x Rosa phoenicia abstammen, gibt es noch die zweimalblühende „Herbst-Damaszener-Rosen“. Diese sind wahrscheinlich aus einer Kreuzung von R. gallica x Rosa moschata entstanden.
Auch sie werden zur Gewinnung von Rosenöl und Rosenwasser verwendet.
Damascener Rosen in meinem kleinen Rosengarten:





 Rose18 Die Zentifolien oder auch Provence-Rosen genannt, gehören zu der Rosengruppe mit besonders schönen, überhängenden & stark gefüllten Blüten. Sie sind Ende des 16. Jahrhunderts in den Niederlanden entstanden. Die Zentifolien sind im Wuchs vergleichbar mit dem der Gallica Rosen. Es sind stark bestachelte Sträucher, welche bis 2m hoch werden können. “Centifolia” bedeutet hundertblättrig.
Sie sind, wie die meisten anderen historischen Rosen winterhart & einmalblühend, wo sie dann einen sehr lieblichen Durft verströmen.
Ihr Blütenspektrum reicht von Weiß über Rosa bis Dunkelrot.
Auch sie werden zur Gewinnung von Rosenöl, Rosenwasser, für kosmetische Zwecke und Parfüm sowie zur Zubereitung von Rosenkonfitüren verwendet.
Von den ehemals über 200 Zentifolien, die im 17. und 18. Jhd. bekannt waren, sind heute nur noch etwa 20 Sorten dieser Gattung im Handel.
Hier ein kleiner Überblick der Sorten aus meinem Garten:
'Fantin Latour', 19. Jahrhundert, rosa, stark duftend;
'Typ Kassel',
'Tour de Malakoff'





Die Moos-Rose, Rosa × centifolia ‚Muscosa‘ ist eine Mutation der Zentifolie.
Grüne Blattauswüchse und die Öldrüsen lassen Kelch und Blütenstiele wie bemoost aussehen. Diese Bemoosung – vor allem der sich öffnenden Knospe – macht für Liebhaber den ganz besondere Reiz dieser Alten Rose aus. William LobbDas sich klebrig anfühlende Harz duftet sehr würzig, wenn man Blätter und Stiele zwischen den Fingern zerreibt.

In früheren Zeiten oft in traditionellen Bauerngärten gepflanzt, findet man sie heute leider etwas seltener in den Gärten. Von der einstigen Beliebtheit der Moos-Rosen zeugen nur noch gemalte Abbildungen auf altem Porzellan.

Moos-Rosen lassen sich mit ihrem auseinanderfallenden Wuchs nicht so leicht in einen „ordentlichen Garten“ einfügen, doch sind sie gut als Solitärpflanzen in den Rasen zu pflanzen oder im Hintergrund einer Rabatte. Bei fruchtbarem Boden und luftigem Standort werden Moos-Rosen selten mehltauanfällig; sie sind resistent gegen Pilzkrankheiten. Zwar sind sie ein wenig regenempfindlich; doch gelegentlicher schwerer Regen schadet ihnen nicht. Man muss fast alle Sorten aufbinden und die langen Triebe unterstützen. Der Schnitt richtet sich wie üblich danach, ob einmalblühend oder remontierend. Einige Sorten sind durchaus auch für kleinere Gärten geeignet.

beliebte Sorten:

  • 'Muscosa', 17. Jahrhundert, rosa, sehr winterhart;
  • 'Muscosa Alba', synonym 'Shailer’s White Moss', 1788, rosa;
  • 'William Lobb', 1855, purpurrot;
  • 'Zoé', Vibert, Frankreich 1830, rosa;




Remontant ist die franz. Bezeichnung für: “später in der Saison noch einmal blühend”.

Die Remontant-Rosen sind das Bindeglied zwischen den alten und modernen Rosen, es waren fast alle wichtigen Rosenklassen an ihrer Entstehung beteiligt. Viele der „Alten Rosen“ blühen nur einmal. Mit den modernen Rosen wurde die Blütenpracht bis in den Herbst hinein verlängert. Diese Eigenschaft wurde - wie neuere DNA Untersuchungen ergeben haben - durch Einkreuzung der Rosa fedtschenkoana erreicht. Die hauptsächlich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen Rosen wurden in der viktorianischen Zeit häufig auf Rosenausstellungen gezeigt. Reinweiß, rosa, karmesin, purpurfarben und zweifarbig, meist gut duftend, bilden sie Sträucher von ca. 100 bis 180 cm Höhe.

Das Interesse der Züchter hat sich zeitweise nur auf die Farben und Schönheit der Blüten beschränkt, so dass viele Remontant-Rosen nicht duften und die Eignung als Gartenpflanze in den Hintergrund geriet.

 beliebte Sorten:

  • 'Anna de Diessbach', 1859, rosa
  • 'Enfant de France', Lartay 1860, rosa-silbern
  • 'Ferdinant Pichard', Tanne 1921
  • 'Sidonie', 1854, rosa




Die Portland-Rosen, auch Rosa × portlandia genannt, entstanden aus den Damaszener-Rosen im 18. Jahrhundert in Italien. Die erste Portland-Rose war vermutlich ein Abkömmling von Rosa × damascena 'Bifera' × Rosa gallica und Rosa chinensis  'Semperflorens'. Neu war bei der Einführung der Portland-Rosen ihre Eigenschaft, bis in den Herbst nachzublühen. Hier ist es aber nicht sicher ist, ob diese Fähigkeit von der China-Rose oder von der Herbst-Damaszener-Rose ererbt worden ist.

Im 19. Jahrhundert waren die Portland-Rosen sehr beliebt, bis sie von den Bourbon-Rosen und en Remontant-Rosen abgelöst wurden. 1884 wurden in Kew Gardens 84 Sorten kultiviert. Heute sind noch etwa ein Dutzend Sorten erhalten. Sammler alter Rosen schätzen die Eigenschaften der Portland-Rosen noch heute: kompakter Wuchs bis etwa 1 m Höhe, winterhart, wunderbarer Duft, andauernde Blüte bis in den Herbst in rosa und roten Farbtönen, auch als Stämmchen für kleine Gärten geeignet.

beliebte Sorten

  • 'Mme Boll', 1850, rosa, stark duftend
  • 'Rose de Resht', vor 1880, purpurfarben (sie wird auch oft zu den Damaszener Rosen gezählt)




Rosa chinensis, die Wildformen der China-Rose, sind in China beheimatete Rosen, die vermutlich aus den Gebirgen der südlichen Provinz Yunnan. Rosa chinensis wächst als Strauch bis zu Wuchshöhen von 2 m. Ihre geteilten Laubblätter weisen drei bis fünf Fiederblättchen mit je 2,5 bis 6 cm Länge und 1 bis 3 cm Breite auf. Rosa chinensis var. spontanea hat fünf rosa bis rosarote Blütenhüllblätter. Im Herbst erscheinen als Früchte rote Hagebutten mit 1 bis 2 cm Durchmesser. Verschiedene Formen von Rosa chinensis werden in China schon seit langer Zeit in den Gärten kultiviert; daher ist es nicht einfach, zwischen Wildformen und Kulturformen zu trennen. Schriftliche Belege für ihre Verwendung als Zierpflanze finden sich bei dem chinesischen Philosophen Konfuzius, der bereits 500 vor Christus von Rosenpflanzungen in den kaiserlichen Gärten zu Peking berichtet. Viele Rosensorten sind aus Rosa chinensis hervorgegangen.
Es sind drei gültige Varietäten bekannt:
Rosa chinensis var. chinensis
Rosa chinensis var. semperflorens (Curtis) Koehne
Rosa chinensis var. spontanea (Rehder & E.H.Wilson) T.T.Yu & T.C.Ku

beliebte Sorten:
'Viridifolora', 1833, grün-bronze, duftend

 





Englische Rosen sind eine Kreuzung aus verschiedenen alten Rosen und modernen Teehybriden und Floribundarosen. Die RoseContanzeSprayGeschichte der Englischen Rose ist eng verknüpft mit dem Namen des englischen Züchters David C. H. Austin. Angeregt wurde er dabei von einer Kopie eines Buches über Alte Rosen von George Bunyard und durch den Rosenzüchter und Freund seines Vaters, James Baker.

Die Blütenform der Englischen Rosen ist den Blüten der Alten Rosen sehr ähnlich. Es gibt schalenförmige und rosettenförmige Blüten, oft mit vielen kleinen Blütenblättern wie eine Pfingstrose gefüllt.

Englische Rosen haben einen natürlichen, strauchförmigen Wuchs und erreichen ohne Stütze eine Höhe von 1,2 bis 1,5 m. Daneben gibt es auch einige niedrige Sorten, die auch als Beetrosen geeignet sind.

Englische Rosen haben ein sehr schönes, buschiges Laub & einen wunderbaren Duft.